Ein Paloma-Drink entspricht nahezu jedem Geschmack. Zum Bar Convent Berlin wird sich die Verfügbarkeit der dafür notwendigen Grapefruit-Limonade revolutionieren.
Der Hamburger Hersteller und Importeur für Spirituosen Borco wartet mit seinem ersten Krabbelwasser auf. Es ist eine Pink-Grapefruit-Limonade, die schon mit allen nötigen Mittelchen aufbereitet wurde, um die optimale Ergänzung zu einem Tequila zu sein. Eine Paloma für eine Paloma!
Der Sommer 2011 hatte es wahrlich nicht in sich. Der Siegeszug des sonnigen Tequila-Drinks mit dem Namen Paloma nahm trotzdem weiter seinen Lauf. Ein Ende des Booms ist nicht abzusehen. Im Gegenteil, es geht im deutschsprachigen Raum gerade erst richtig los.
Die anfänglichen Startschwierigkeiten, die hauptsächlich mit Mangel an qualitativen Limonaden einhergingen, sind fast überwunden. Was in guten Bars schon fast selbstverständlich ist, wird sich wahrscheinlich in Clubs und auf größeren Veranstaltungen fortsetzen.
Paloma, übrigens spanisch für Taube, hat das Zeug zum Klassiker. In Mexiko dauerte es keine zwei Jahrzehnte, bis der dortige Top-Seller Margarita in die zweite Reihe geweht wurde. Damit das Vögelchen die Schwingen endgültig über den deutschen Markt ausbreiten und aus seinem vollen Potenzial schöpfen kann, bringt der in Hamburg ansässige Hersteller und Importeur für Spirituosen Borco seine erste eigene Limonade in den Handel.
Die pinke Taube
Diese hört gleich dem beliebten Drink auf den Namen Paloma und flattert unter dem Zeichen der Taube auf den Markt. Schon vor über zwei Jahren wurde der Plan aufgestellt, Deutschland um die allzeitige Verfügbarkeit mit diesem fliegenden Drink zu bereichern. Der erste große Vorstoß wurde letztes Jahr gewagt. Borco tourte zur Sommerzeit mit dem ebenfalls zum eigenen Portfolio gehörenden Sierra Tequila und der jamaikanischen Grapefruit-Limonade Ting durch die Lande. Paloma, als Signature Drink für Sierra, stand auf dem Plan.
Die Devise ist noch die Gleiche. Nur die Herangehensweise hat sich geändert. Denn die Hersteller von Ting haben bis heute kein wirkliches Interesse für den deutschsprachigen Markt entwickelt, was Borco zum Anlass nahm, eine eigene Limonade in Angriff zu nehmen. Eine Besonderheit: Im Gegensatz zu den meisten bisherigen Grapefruit-Limonaden, vereinzelte, sehr teure Edellimonaden bilden die Ausnahmen, ist das neue Kracherl von Borco eine Pink-Grapefruit-Variante.
Paloma auch für Club-Gänger
Die Limonade soll nicht nur für Paloma stehen, sie soll die perfekte Ergänzung zum Tequila sein. Daher wird ihr schon vor der Abfüllung die nötige Säure in Form von Limettensaft und ein bisschen Meersalz beigegeben. Zu guter Letzt wurde die Limonade noch mit einem Zuckerzusatz gesüßt, der aus einem hohen Bestandteil aus Agaven gewonnen wurde. Um also eine Pink Paloma zu zaubern, muss nur noch der Tequila gewählt werden. Zugeschnitten ist die Limonade natürlich auf die hauseigenen Sierra-Varianten, und diese wären daher grundsätzlich empfehlenswert.
Das Erlebnis gibt es ab dem Bar Convent sowohl im Lebensmittel-Einzelhandel als auch bei den Fachhändlern für die Gastronomie. Die Clubs des Landes sollen schnell auf die auffallenden Dosen aufmerksam werden, und dann kann der Flug im großen Stil beginnen. Denn das Paloma-Mischgetränk ist seit Jahren die erste ernstzunehmende Herausforderung für Club- und Barklassiker, in der Kategorie der simplen Dreiteiler, wie dem Cuba Libre oder dem Moscow Mule. Mit der Paloma Limonade wird das Mischgetränk darüber hinaus auch noch zur Konkurrenz für Longdrinks wie dem Gin Tonic oder dem Vodka Lemon.
Eine Verkostung der Mitglieder der Mixology Redaktion, mit ersten Samples aus Hamburg lieferte gleich sehr ordentliche Ergebnisse. Die Limonade bewies sich bei allen Probanden in der Purverkostung und konnte auch im Drink in allen beachteten Kategorien glänzen.